Arianna Borgers – Doktorandin am IfADo in Fallstudie B1: Kontrolle des Auflöseverhaltens

Portrait der Wissenschaftlerin

Als erste Doktorandin des Forschungsverbunds, hat die Biologin Arianna Borgers bereits im Juli ihre Arbeit am IfADo aufgenommen. Hier stellt sie sich kurz vor:

Liebe Arianna, sag doch kurz ein paar Worte zu deinem fachlichen Hintergrund.

Ich habe meinen Bachelor in Biologie an der Westfälischen Wilhelms Universität in Münster absolviert. Da ich mich während meines Studiums vor allem für biomedizinische Fragestellungen begeistern konnte, habe ich mich anschließend dazu entschieden, meinen Master in der Medizinischen Biologie an der Universität Duisburg-Essen zu machen. Im Rahmen meiner Praktika und der anschließenden Masterarbeit habe ich mich dann vor allem an der Krebsforschung im Westdeutschen Tumorzentrum in Essen beteiligt.

Was ist deine Aufgabe im Projekt.

Das Thema meiner Promotion gehört zu dem Projektbereich B, ich werde mich also mit dem Einfluss von hochentwickelten Materialien, genauer Metalloxid-Nanopartikeln, auf die menschliche Gesundheit auseinandersetzen. Dabei möchte ich mit damit befassen, wie sich diese Nanopartikel im Zellinneren auflösen, welche Zellantworten sie verursachen und inwiefern sie toxisch auf Krebs-, Nerven- oder Leberzellen wirken. Die Kontrolle der Freisetzung von Metallionen und der damit verbundenen Toxizität könnte beispielsweise in der Behandlung von Krebs von großem Nutzen sein.

Wieso hast du dich entschieden in diesem Projekt zu arbeiten?

Das Projekt hat mich sofort angesprochen, da es einerseits einen biomedizinischen Hintergrund mit Bezug zur Krebsforschung aufweist und andererseits neue, spannende Themen und Methodiken für mich bereitstellt. Zudem hat mir sehr gut gefallen, dass das Promotionsprogramm unter anderem Workshops zur Wissenschaftskommunikation beinhaltet.

Wo siehst du die größte Herausforderung?

Ich denke die größte Herausforderung könnte generell in der Organisation liegen. Gerade in einem so aktuellen Forschungsfeld ist es wichtig, dass man den Überblick über aktuelle Entwicklungen behält und dabei sein Ziel immer klar vor Augen hat.

Wie gehst du damit um, dass du an mehreren Instituten arbeiten wirst und mehrere Forschungsinstitute in deinem Projekt involviert sind?

Die Tatsache, dass mehrere Forschungsinstitute in meinem Projekt involviert sind, gefällt mir persönlich sehr gut. Ich freue mich auf den fachübergreifenden Austausch mit den beteiligten Instituten und hoffe, dass ich so einige neue Denkanstöße und Perspektiven für mein Projekt erhalten werde.

Vielen Dank Arianna! Willkommen im Forschungsverbund, wir wünschen dir einen guten Start in dein Promotionsprojekt und freuen uns darauf mit dir zusammenzuarbeiten.

Foto: Arianna Borgers
29. Juli 2022

Arianna Borgers – Doktorandin am IfADo in Fallstudie B1: Kontrolle des Auflöseverhaltens
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